Schweizerischer Verband für Pferdesport SVPS

Schweizerischer Verband für Pferdesport SVPS

Menü
Fahren
Fahren

Fahren: Schweizer Erfolge am Donau-Alpen-Pokal

07 Juni 2016 09:08

Die Schweizer Ein- und Zweispänner waren dieses Wochenende am CAI3* in Topolcianky (SVK) am Donau-Alpen-Pokal (DAP) am Start und überzeugten mit starken Leistungen.

Bei den Einspänner zeigte Leonhard Risch mit dem Freibergerhengst Lasting die beste Dressur und den zweitbesten Marathon. Bezwungen wurde er im Gelände nur von seinem Mannschaftskollegen Michaël Barbey mit Kalao des Arreneys CH. Dieser fuhr in fünf von sieben Hindernissen Bestzeit und distanzierte die Konkurrenz klar.

Auch am Schlusstag zeigte sich Barbey im Kegelparcours in Bestform. Er schaffte die einzige fehlerfreie Runde und gewann den Donau-Alpen-Pokal bei den Einspännern vor Leonhard Risch. Mit dieser Leistung siegten die Schweizer natürlich auch in der Mannschaftswertung dieser Gespannsart vor Ungarn.

Aber auch die weiteren Schweizer überzeugten. Nachwuchsfahrerin Andrea Bieri wurde Siebte, Eric Renau mit einem jungen Pferd Achter und Sébastien Bottelli erreichte als Neunter auch noch die Top Ten.

Die Einspänner zeigten mit diesen Resultaten klar aufsteigende Form im Hinblick auf die Weltmeisterschaft, die bereits Anfang August im österreichischen Lipizzanergestüt Piber stattfindet.

Bei den Zweispännern gelang Beat Schenk ein gutes Turnier. Nach einem verhaltenen Start in der Dressur fuhr er im anspruchsvollen Marathon stark und erreichte einen zweiten Platz mit nur einem guten Punkt Rückstand. Damit schob er sich auch in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz nach vorne. Diesen verteidigte er im abschliessenden Hindernisfahren erfolgreich. Geschlagen wurde er nur vom Deutschen Sebastian Warneck, der die Basis für seinen Sieg in der Dressur legte.

Auch dem zweiten Schweizer Mario Bezzola gelang eine gute Dressur, die den dritten Platz bedeutete. Er fiel dann aber im weiteren Verlauf zurück. Da die Schweizer nur mit zwei Zweispännern, also ohne Streichresultat, angetreten waren, reichte es in der Mannschaftwertung nicht für einen Podestplatz.

Claudia A. Spitz