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Keine Team-Medaille für die Schweiz – alle 4 qualifiziert für den Einzelfinal

Evelyne Niklaus | 17 August 2016

Tags : Rio 2016, Springen, Blogeintrag

Janika Sprunger und Bonne Chance CW. /Foto: Dirk Caremans Janika Sprunger und Bonne Chance CW. /Foto: Dirk Caremans

Mit der Hypothek von 8 Strafpunkten aus dem gestrigen ersten Umgang, wusste das Schweizer Team, wird es sehr schwierig noch in die Team-Medaillenränge zu kommen. Und so kam es auch: Die Schweiz redete nicht mit bei den Medaillen. Gold holte Frankreich vor den USA und Deutschland, das sich in einem Stechen gegen Kanada noch Bronze sicherte.

Als erste ritt Janika Sprunger mit Bonne Chance CW ein. Sie konnte eine gute Leistung abrufen und musste sich einzig einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung anrechnen lassen. Sie wurmt vor allem das Resultat des ersten Umgangs: «Ich ärgere mich insbesondere über meine gestrige Runde. Ich hatte die ganze Saison nie 8 Punkte mit Bonnie – dass dies ausgerechnet gestern geschehen musste…».

Ebenso lief es Steve Guerdat und Nino des Buissonnets. Auch er hadert mit der gestrigen Leistung: «Nino kann nicht besser springen, er fühlte sich super an. Wir hätten einfach gestern besser sein sollen…der Fehler am Wasser war ärgerlich».

Je einen Abwurf und einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung kassierten Romain Duguet mit Quorida de Treho und Martin Fuchs mit Clooney 51. Beide nehmen die Fehler auf sich. Romain Duguet: «Ich war etwas zu gross an der Tripple Bar und habe Quorida dann etwas verloren, deshalb kam es zu diesem Fehler». Und auch Martin Fuchs ist enttäuscht: «Clooney ist super gesprungen. Ich habe ihn an diesem Sprung etwas zu wenig unterstützt, deshalb hat es für die Weite dann nicht gereicht».

Das Fazit des Equipenchefs Andy Kistler: «Gestern waren wir in Rücklage, heute Morgen haben wir daran geglaubt, dass wir mit einer Superrunde noch eine Chance haben. Wir haben zwar toll gekämpft, aber die Konkurrenz war stark».

Alle drei Reiter und die Reiterin waren über die gesamte Zeit aber so gut, dass sie sich fürs Einzelfinale qualifiziert haben. Leider dürfen pro Land nur drei Athleten an den Start. Wer um die Einzelmedaillen kämpfen darf, wird morgen Donnerstag entschieden.

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