Schweizerischer Verband für Pferdesport SVPS

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Erste Früchte sind gereift – und der Weg Richtung Vision ist eingeschlagen

13 Februar 2017 16:59

Seit rund eineinhalb Jahren sind die gewählten Mitglieder des aktuellen Leitungsteams der ­Disziplin Dressur des Schweizerischen Verbands für Pferdesport (SVPS) in ihrem Amt. Es ist ein höchst engagiertes Team, das eine klare Vision hat: die Rückkehr der Schweizer Dressurelite unter die Top 7 – innerhalb von fünf Jahren.

Es ist unbestritten ein ambitioniertes Ziel. Doch die Vision, dass die Schweizer Dressurreiterinnen und -reiter zu den besten sieben Nationen der Welt aufsteigen wollen, ist gründlich überlegt. «Und alle Massnahmen messen wir an ihrer Wirkung hinsichtlich dieser Vision», ergänzt Martin Wyss, Leiter der Disziplin Dressur. In einer ersten Phase agierte das rein ehrenamtliche Leitungsteam ganz bewusst im Hintergrund und hat durch engagierte, visionsorientierte und verbindende Arbeit nachhaltige Fortschritte erzielt.

Beim Dressurnachwuchs hat eine grosszügige Förderin dem Verband bereits in den letzten Jahren ermöglicht, verschiedene Lehrgänge anzubieten und sich beim Nachwuchs eine intensivere Betreuung durch die zuständige Kaderverantwortliche zu leisten. Diese Nachwuchsarbeit trägt Früchte und ist eine sehr gute Basis für die Zukunft.

Unterstützung für die Elite 
In der Elite fehlte bisher jegliche solche zusätzliche Unterstützung. Neu stellt die Familie Kroll dem Elitekader ihre Reitanlage im Hofor im aargauischen Eggenwil kostenlos für Kadertrainings und Förderlehrgänge zur Verfügung.

Das ist sehr grosszügig und für uns grossartig! Erst das ermöglicht uns, die in den letzten Monaten bewährten Trainings mit Gareth Hughes in verstärkter Intensität weiterzuführen. Familie Kroll leistet damit einen wertvollen Beitrag in der Verwirklichung unserer Vision,

sagt Wyss weiter. 

Gareth Hughes hat sich inzwischen zum geschätzten technischen Berater der Elitekaderreiter entwickelt. Der Brite hat in den letzten zehn Jahren viele nationale und internationale Erfolge feiern können, unter anderem EM-Bronze im Team 2013 und Team-Silber an den Weltreiterspielen 2014, um nur einige zu nennen. Vor allem aber entscheidend für das Leitungsteam war, dass die ambitionierten Schweizer Elitereiter seine wertvollen Impulse schätzen.

Nachhaltig positive Entwicklung
In allen definierten Massnahmenfeldern ist es dem Leitungsteam gelungen, nachhaltig positive Entwicklungen in Gang zu setzen. Beispielsweise haben die Sportlerinnen und Sportler, die das Mentaltraining-Angebot nutzen, Fortschritte gemacht beim Abrufen des optimalen Leistungszustandes im Wettkampf.

Innerhalb des Elitekaders stehen die ambitionierten Athletinnen und Athleten für das Leitungsteam im Fokus. Sie lechzen nach internationalen Erfolgen und fangen an zu realisieren, dass eine persönliche international erfolgreiche Entwicklung im Team einfacher ist. Sie wollen sich international früher messen – und das müssen sie auch, wollen Sie spüren, was dort verlangt wird,

sagt Martin Wyss. «Die Zeiten, in denen die reine Mitgliedschaft im Elitekader einen Erfolg darstellt, sind vorbei.» Weiter wichtig für die Vision ist die internationale Vernetzung.

Hier konnten wertvolle Kontakte hergestellt werden: Für nebst Genf und Prangins weitere internationale Dressurturniere in der Schweiz laufen Gespräche, und der Aufbau eines jungen FEI-Richters ist initiiert,

erklärt der Disziplinleiter.

Dank für jegliches Engagement
Der Dressursport habe sich gerade in den letzten Jahren sehr gewandelt und es gelte, wer auch international nach vorne kommen will, der muss sich ebenfalls in jeder Beziehung weiterentwickeln, so Wyss. Umso wichtiger sei der Blick nach vorne. Das Leitungsteam, die Kaderverantwortlichen und die ambitionierten Dressurreiterinnen und -reiter glauben an ihre Vision. Und Martin Wyss ergänzt:

Wir kommen nur gemeinsam ans Ziel und sind darauf angewiesen, dass jegliches Engagement geschätzt wird – ob ehrenamtlich oder entlöhnt. Marcela Krinke-Susmeljs Einzelteilnahme mit smeyers Molberg an den Olympischen Sommerspielen in Rio nach unendlich langen zwölf Jahren ist erst der Anfang!

Nicole Basieux

Martin Wyss. Martin Wyss.

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