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CSIO St. Gallen: Schweizer Springreiter holen sich in einem Nationenpreis-Krimi den 3. Rang!

02 Juni 2019 18:40

Die Schweizer Nationenpreis-Equipe in St. Gallen 2019: v.l.n.r.: Niklaus Rutschi und Cardano CH, Steve Guerdat und Albführen's Bianca, Equipenchef Andy Kistler, Paul Estermann und Lord Pepsi sowie Martin Fuchs mit Chaplin (Bild: Facebook CSIO St. Gallen / Katja Stuppia) Die Schweizer Nationenpreis-Equipe in St. Gallen 2019: v.l.n.r.: Niklaus Rutschi mit Cardano CH, Steve Guerdat mit Albführen's Bianca, Equipenchef Andy Kistler, Paul Estermann mit Lord Pepsi sowie Martin Fuchs mit Chaplin - im Bild im Sattel von Ghost de Reville (Bild: Facebook CSIO St. Gallen / Katja Stuppia)

Die Ausgabe 2019 des Nationenpreises der Schweiz anlässlich des CSIO St. Gallen war an Spannung nicht zu überbieten. Bei bestem Bedingungen wurde dem zahlreich anwesenden Publikum Sport auf höchstem Niveau geboten, wobei vor allem drei Nationen das Geschehen dominierten. Nach dem ersten Umgang lagen die französische und die Italienische Equipe ex aequo mit jeweils null Punkten in Führung, vor der Schweiz mit 4 Punkten.

Martin Fuchs und Chaplin, nach dem ersten Umgang mit 4 Fehlern auf dem Konto, lieferten in der zweiten Runde den ersten Nuller für die Schweiz. Der nächste Schweizer am Start hatte zuvor ebenfalls 4 Fehler geliefert. Aber in der zweiten Runde liessen Niklaus Rutschi und Cardano CH nichts anbrennen und blieben mit einer überzeugenden Leistung fehlerfrei.

Der Routinier im Schweizer Team, Paul Estermann, sicherte mit einem weiteren Nuller für die Schweiz das Endresultat des zweiten Umgangs. Da ein Ritt von Steve Guerdat das Resultat so oder so nicht mehr verbessern konnte, verzichtete der Schlussreiter der Schweizer Equipe auf den zweiten Umgang.

Nun galt es abzuwarten, was die führenden zwei Nationen ablieferten.

Der Schlussreiter der französischen Equipe, Kevin Staut, konnte nach einem längeren Unterbruch in Folge eines Sturzes des brasilianischen Reiters Stefan de Freitas Barcha die Konzentration nicht aufrechterhalten und lieferte 4 Fehler, nachdem bereit sein Teamkollege Guillaume Foutrier nicht fehlerfrei durchgekommen war. Damit zog die Schweiz mit Frankreich gleich. Luca Marziani, der italienische Schlussreiter, scheiterte danach knapp am Wassergraben. So lagen nach zwei Umgängen drei Nationen gleichauf und ein Stechen musste ausgetragen werden.

Für das Stechen, an welchem jeweils pro Nation nur ein Reiter an den Start geht, schickte der Schweizer Equipenchef Andy Kistler Steve Guerdat und Albführen’s Bianca in den verkürzten Parcours. Das Paar hatte die Aufgabe, das Stechen zu eröffnen. Beim Einsprung in die 2er-Kombination kamen die beiden mit etwas zu viel Speed rein und die Stange fiel. 4 Fehlerpunkte!

Der Franzose Guillaume Foutrier legte in der Folge einen Nuller in einer Zeit von 44.09 hin, eine Zeit, die die Italienerin Guilia Martinengo Marquet trotz schnellem Nuller (44.45) knapp nicht mehr unterbieten konnte. Damit siegte Frankreich vor Italien und der Schweiz.

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