Schweizerischer Verband für Pferdesport SVPS

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«Drei Fragen an…»: Edouard Schmitz

17 Mai 2022 10:00

Mit nur 22 Jahren hat Edouard Schmitz bereits an ersten Weltcup-Prüfungen, Nationenpreisen und 5*-Grand-Prix teilgenommen. Der Genfer, der neben seiner Karriere als Reiter an der Universität Zürich studiert, rangiert nun als viertbester Schweizer auf Platz 84 der Longines Weltrangliste. Eine Woche nach seinem 6. Rang im Grossen Preis des CSIO5* von La Baule (FRA) im Sattel von Quno und kurz vor dem CSIO3* von Bratislava (SVK) teilt er mit uns seine Gedanken.

Mit der Interview-Serie «Drei Fragen an…» begleitet der Schweizerische Verband für Pferdesport die Springreiterinnen und Springreiter wie auch ihre Entourage über die gesamte Saison und gewährt spannende Einblicke hinter die Kulissen dieses faszinierenden Sports.

Schmitz Edouard auf Quno in La Baule (Bild: Hippofoto - Dirk Caremans) Schmitz Edouard auf Quno in La Baule (Bild: Hippofoto - Dirk Caremans)

Letztes Jahr hast du deine ersten Weltcup-Prüfungen, deine ersten Nationenpreise und Anfang Mai deinen ersten 5*-CSIO im Ausland bestritten. Wie bedeutend sind diese Meilensteine für dich?

Wenn man anfängt, von der Weltspitze zu träumen, ist das ein riskantes Unterfangen, da viele Sportler davon träumen, es aber nur wenige an die Spitze schaffen. Dass ich diese nächste Stufe in meiner Pferdesport-Karriere erreichen konnte, erfüllt mich mit grossem Stolz. Ich nähere mich dem Spitzenniveau, und das ist für mich bereits ein erstes Ziel, das ich erreicht habe.

Wie hast du den CSIO5* in La Baule erlebt?

Da die Equipe, die nach La Baule geschickt wurde, die Europameisterschafts-Equipe war, bedeutete dies für einen jungen Reiter wie mich eine unglaubliche Gelegenheit, in ein solches Team aufgenommen zu werden. Das Turnier in La Baule und sein Publikum sind legendär. Es ist verrückt, sich vorzustellen, dass ich in meinem Alter schon zweimal dort war: als sechster Reiter im Jahr 2019 sowie als fünfter Reiter dieses Jahr. Was für ein Glück!

Quno sprang in der ersten Prüfung sehr gut und es war ein bisschen eine Enttäuschung, dass ich die gute Form meines Pferdes nicht auch beim Nationenpreis zeigen konnte. Aber eine der Stärken des Schweizer Teams ist der Teamgeist. Ob zu Fuss oder zu Pferd, wenn man an einem CSIO teilnimmt, ist man Teil eines Ganzen. Daher leistete ich meine Unterstützung zu Fuss, wo immer sie gewünscht wurde. Beim Grossen Preis am Sonntag war Quno in Bestform. Ich bin sehr stolz auf unseren sechsten Platz. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Wochen auf diesem Niveau bleiben kann.

Der nächste Termin ist der CSIO3* in Bratislava...

Die EEF-Serie ist eine hervorragende Gelegenheit für die Reiter, unter Druck Leistung abzurufen und wertvolle Punkte für die Weltrangliste zu sammeln. Ein doppelter Nullfehlerritt entspricht in Punkten einem dritten Platz in einem Grand Slam Grand Prix, was alles andere als unbedeutend ist... Im Nationenpreis von Bratislava werde ich Gamin reiten, in den ich grosse Hoffnungen setze. Letztes Jahr hatte ich die Gelegenheit, an zwei Etappen der EEF-Serie teilzunehmen, und ich freue mich sehr darauf, wieder in meine rote Jacke zu schlüpfen und dem Schweizer Team bei seinem Unterfangen zu helfen, diesen Nationenpreis zu gewinnen.

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