Schweizerischer Verband für Pferdesport SVPS

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Martin Fuchs ist die neue Nummer 1 der Weltrangliste der Springreiter

03 Januar 2020 17:50

Seit einem Jahr ist das World Ranking der Springreiter fest in Schweizer Hand: Steve Guerdat lag als unangefochtene Nummer 1 seit Januar 2019 an der Spitze. Der 27-jährige Martin Fuchs sammelte aber ebenfalls kontinuierlich Punkte und rückte im September bis auf Platz 2 vor. Der Sieg im Grand Prix von Genf und der Weltcupsieg von London im Dezember 2019 haben den amtierenden Europameister nun ganz an die Spitze der weltbesten Springreiter gebracht.

Martin Fuchs kann auf ein unglaubliches Jahr zurückblicken. Nach WM-Silber 2018 in den USA konnte er 2019 nahtlos mit unzähligen Erfolgen anknüpfen: Zweiter im Weltcupfinal von Göteborg, Europameister in Rotterdam, sieben Siege an 5*-Turnieren – davon die Siege im Grand Prix von Basel und Genf sowie die Weltcupsiege in Lyon und London. Die letzten Erfolge brachten Fuchs nun die notwendigen Punkte, um seinen Teamkollegen Steve Guerdat an der Spitze der Weltrangliste abzulösen.

Martin Fuchs feiert in London im Sattel von The Sinner den Weltcupsieg, den ihn an die Spitze der Weltrangliste bringt. ( Copyright FEI / Liz Gregg) Martin Fuchs feiert in London im Sattel von The Sinner den Weltcupsieg, den ihn an die Spitze der Weltrangliste bringt. ( Copyright FEI / Liz Gregg)

Die Schweizer Springreiter sind seit vielen Jahrzehnten ein Erfolgsgarant für den Schweizer Sport. Acht Olympia-, drei Weltmeisterschafts- sowie 25 Europameisterschaftsmedaillen wurden durch die Schweizer Elite-Springreiter bereits errungen. Hinzu kommen unzählige Medaillen der Nachwuchsreiterinnen und -reiter. Nichtsdestotrotz sind die grossartigen und konstanten Erfolge des Duos Guerdat/Fuchs in der Geschichte des Schweizer Springsports einzigartig und verglichen mit anderen Sportarten auf der Höhe der Leistungen eines Roger Federer einzuordnen.

Zum Erfolg eines Springreiters gehören nebst den reiterlichen Fähigkeiten ein unglaubliches Gefühl für die Linien im Parcours, die Distanzen, das Tempo. Für den konstanten Erfolg ist ein Top-Management nicht nur des Reiters, sondern auch des Lebewesens Pferd erforderlich. Diese Kombination macht den Pferdesport zu einer der komplexesten Sportarten überhaupt. Ein bestens und stets unterstützendes Umfeld bestehend aus den Pferdepflegern, Trainern sowie Pferdebesitzern ist zentral.

Auf so ein Umfeld kann sich Martin Fuchs verlassen: Auf den Besitzer seines Erfolgspferdes Clooney, Luigi Baleri, der ihm unter anderem auch den elfjährigen Oldenburgerwallach The Sinner zur Verfügung stellt, mit dem Fuchs nun die letzten Weltcuppunkte in London holte, sowie weitere treue Pferdebesitzer. Und auf seine Eltern und Trainer, Thomas und Renata Fuchs, die beide den Springsport der 80er und 90er Jahre mitprägten und heute ihren Sohn auf die Concoursplätze rund um den Erdball begleiten.  

Auch 2020 verspricht wieder ein spannendes Pferdesportjahr zu werden, denn die Schweizer Springreiter reisen im Juli als grosse Medaillenanwärter nach Tokio (JPN) an die Olympischen Spiele!

In der Weltrangliste der Springreiter sind nebst Fuchs und Guerdat auf Rang 1 respektive 2 noch drei weitere Schweizer in den Top 100 vertreten: Pius Schwizer auf Rang 32, Beat Mändli auf Rang 75 und Niklaus Rutschi auf Rang 86.

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