Schweizerischer Verband für Pferdesport SVPS

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Swiss Team Trophy feiert 30-Jahr-Jubiläum

11 Juli 2022 09:00

Alljährlich fliessen dank der Gönnervereinigung «Swiss Team Trophy» Geldbeträge in den Schweizer Springsport. Ziel des Vereins ist es, die Nationalteams - Elite und Nachwuchs - zu unterstützen und die bestehende Gönnerkultur weiter zu pflegen.

STT «Horse of the Year» 2022: Leone Jei, Besitzer: Adolfo Juri | © Katja Stuppia STT «Horse of the Year» 2022: Leone Jei, Besitzer: Adolfo Juri | © Katja Stuppia

Der Verein «Swiss Team Trophy», kurz «STT», wurde offiziell im Jahr 1992 gegründet. Der Grundgedanke war ein Zusammenschluss von Interessierten, die sich für die Förderung des Springsports einsetzen. Heute zählt der Verein rund 170 Mitglieder, die sich mit einem Jahresbeitrag von 2000 Franken engagieren. Mittlerweile hat sich die STT als unverzichtbare Institution etabliert. Ohne die Gönnerinnen und Gönner des Vereins wäre der Schweizer Springsport, wie wir ihn heute kennen, auf lange Sicht nicht möglich. Betreut werden die Vereinssupporter von bekannten Namen aus der Springsportwelt: Hans-Peter Breitenstein, Gaby Fäh, Andy Kistler, Silvia Knöpfel, Kurt Maeder, Conny Notz, Steffi Theiler, Urs Theiler und Georges Zehnder bilden den Vorstand.

 

Leidenschaft für den Springsport

Alljährlich fliessen dank der STT über 300 000 Franken in den Schweizer Springsport. Durch Sponsorenbeiträge helfen die Vereinsgönnerinnen und -gönner auch mit, qualitativ hochstehende Veranstaltungen zu organisieren und das kameradschaftliche Vereinsleben zu pflegen. Sie verstehen sich nicht nur als Geldgeberinnen und -geber, sondern auch als Fangemeinschaft, die aus Leidenschaft für den Pferdesport hinter den Schweizer Elite- und Nachwuchsteams stehen. Konkret fördert die STT durch ihre Gönnerschaft folgende Bereiche:

  • «Rider of the Year» - grosszügige Honorierung der CSIO-Nullfehler-Ritte der Elite
  • «Rookie of the Year» - geehrt wird der «Aufsteiger» des Jahres
  • «Horse of the Year» - Wahl des Schweizer Springpferdes des Jahres
  • «Owner of the Year» - Ehrung der Besitzerin bzw. des Besitzers mit dem erfolgreichsten Springpferd
  • «Organizer of the Year» - Ehrung des erfolgreichsten Veranstalters einer nationalen Veranstaltung
  • Finanzielle Unterstützung Schweizermeisterschaften Elite und Nachwuchs
  • Durchführung des Grand Hotel Les Trois Rois Schweizer Cup Finals
  • Programm zur Nachwuchsförderung, Children/Junioren/Junge Reiter/U25

 

Mittendrin statt nur dabei

Vom Verein «Swiss Team Trophy» profitieren nicht nur die Reiterinnen und Reiter, sondern auch die Gönnerinnen und Gönner selbst. Letztere kommen in den Genuss von einem E-Mail-Infoservice mit allen Resultaten der CSIO-Veranstaltungen mit Schweizer Beteiligung. Zudem werden an bestimmten Turnieren (CSIO St. Gallen, CSI Ascona, Schweizermeisterschaften, CHI Genf) exklusive STT-Apéros organisiert, an denen sich die Vereinsmitglieder austauschen und den Sport live geniessen können. Ausserdem werden sie an den Gala-Anlass zu den Longines CHI Classics Basel eingeladen, wo normalerweise die diversen STT-Ehrungen durchgeführt werden.

 

Dafür werden die Gelder eingesetzt

Der kleinste Betrag wird für den Verwaltungsaufwand inklusive Marketing, Werbung, Website, Social Media und Newsletter verbraucht. Dazu kommen die Organisationskosten für die Gönnerinnen- und Gönnerbenefits. «Natürlich möchten wir unseren Mitgliedern auch etwas bieten, der Fokus liegt aber ganz klar auf der Förderung des Sports», sagt Andy Kistler, ehemals Equipenchef der Springreiter, heute Präsident der STT. Mit den gesponserten Geldern unterstützt die STT die Elite mit dem Cupfinal und der Schweizermeisterschaft, inklusive der Qualifikationsturniere und aller Ehrungen. Ein besonderer Fokus liegt auf den STT-Nachwuchsprüfungen, den Zurich Youth Masters, dem CSI Chevenez sowie der Schweizermeisterschaft der Junioren und Jungen Reiter.

 

Unabhängigkeit vom SVPS

Die STT ist ein vom Schweizerischen Verband für Pferdesport (SVPS) unabhängiger Verein. Trotzdem arbeitet die STT eng mit dem SVPS, insbesondere mit dem Leitungsteam der Disziplin Springen, zusammen. Auch mit dem Verband Schweizer Concoursreiter (VSCR) besteht eine sehr wertvolle, langjährige Kooperation. Der grösste Vorteil der Unabhängigkeit ist die Flexibilität der STT. Der SVPS ist an Statuten und Regelungen gebunden, während die STT freier und situationsabhängiger entscheiden kann. Ausserdem kann die STT im Vergleich zum SVPS die Sponsorengelder direkter verwalten, da keinen Verbandsmitgliedern Rechenschaft abgelegt werden muss. Nicht zuletzt ist der SVPS zuständig für Breiten- und Spitzensport, während sich die STT explizit für den Spitzensport einsetzt. So betrachtet bringt die Unabhängigkeit vom SVPS gewisse Vorteile - ohne, dass beide Institutionen miteinander in Konflikt geraten. Die STT versteht sich neben dem SVPS als ergänzende Sponsorengemeinschaft.

 

Auch für andere Disziplinen geeignet

Finanzielle Beiträge sind für den Erhalt des Pferdesports unabdingbar. Ebenso wichtig ist der gemeinschaftliche Rückhalt. Mit der STT ist ein Netzwerk aus Sponsoren, Eltern, Gönnerinnen und Gönnern sowie passionierten Pferdemenschen entstanden, die sich aus Freude am Pferdesport für den Verein engagieren. Auch geschichtlich ist die STT von bedeutendem Wert, da die Ehrungen viele Meilensteine des Schweizer Springsports dokumentiert haben. «Ich könnte mir eine Institution wie die STT auch für andere Disziplinen des Pferdesports vorstellen. Das Geld ist wesentlich, aber mindestens genauso wichtig sind die Menschen hinter der Vision», meint Andy Kistler. Am Apéro anlässlich des CSIO St. Gallen fanden zahlreiche Gönnerinnen und Gönner der STT ihren Weg ins Gründenmoos. Das ist ein Zeichen dafür, dass man auf einem guten Weg ist. Für die Zukunft wünscht sich der Vereinsvorstand, dass die Swiss Team Trophy weiterhin ihren Beitrag zur Förderung des Schweizer Springsports leisten kann - mindestens für die nächsten 30 Jahre.

Olga Kuck

Die Gewinner der Swiss Team Trophy 2022

Fotos anklicken für Vollbild

«Rider of the Year» - Martin Fuchs
«Rookie of the Year» - Edouard Schmitz
«Horse of the Year» - Leone Jei von Adolfo Juri
«Owner of the Year» - C.H.C. Horses mit dem Pferd/avec le cheval Venard de Cerisy
«Organizer of the Year» - CS Galgenen

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