Schweizerischer Verband für Pferdesport SVPS

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WM Herning 2022 – King Edward gewinnt hoch verdient die Einzelwertung im Springen

14 August 2022 17:50

Trotz guter Ausgangslage mit dem 4. Zwischenrang schafft es Martin Fuchs mit Leone Jei nicht in die Medaillenränge der Einzelwertung. Pius Schwizer zeigt mit Vancouver de Lanlore eine starke Leistung, die vorderen Ränge bleiben aber ausser Reichweite. Weltmeister wird der Schwede Henrik von Eckermann mit dem in Schweizer Besitz stehenden King Edward. Silber geht an den Belgier Jérôme Guery mit Quel Homme de Hus und Bronze an den Niederländer Maikel van der Vleuten mit Beauville Z N.O.P.

Pius Schwizer startete bereits als dritter Reiter in das Einzelfinale und brachte 11.38 Strafpunkte aus den vorherigen Wertungsprüfungen mit. Der Solothurner spielte im Sattel des 13-jährigen Hengstes Vancouver de Lanlore (Besitzer: François Vorpe und Guiseppe Marino) seine ganze Erfahrung aus und blieb fehlerfrei. Eine absolute Topleistung in diesem anspruchsvollen WM-Finalparcours! Am Ende bedeutete dies den 14. Rang im Gesamtklassement. Pius Schwizer sparte nach seinem Ritt denn auch nicht mit lobenden Worten für seinen Sportpartner: «Vancouver ist noch nicht so lange bei mir, und ich habe mir viele Gedanken gemacht, wie wir uns noch verbessern können. Schade, dass es hier an der WM am ersten Tag nicht so rund lief, sonst wäre ich richtig gut im Rennen gewesen. Vancouver ist heute wieder fantastisch gesprungen – so ist es einfach, einen solchen Parcours zu reiten. Das spricht für die Zukunft: Wir sind heute vielleicht noch nicht ganz vorne mit dabei, aber irgendwann wird es soweit sein!»

Als viertletzter Reiter des ersten Umgangs dieser Finalrunde ritt Martin Fuchs mit Leone Jei ein, mit 4.36 Strafpunkten aus den Vorrunden im Gepäck. Leider kam trotz einer ansonsten souveränen Runde ein Hindernisfehler hinzu, wodurch Martin Fuchs im Gesamtklassement auf den 8. Zwischenrang zurückfiel. Im zweiten Umgang, für den nur noch die besten zwölf startberechtigt waren, lief es Martin Fuchs dann nicht ganz optimal. Sowohl im Einsprung als auch im Aussprung der zweifachen Kombination fiel eine Stange, was den Zürcher auf den 11. Schlussrang zurückwarf. Martin Fuchs war nach dem Final entsprechend enttäuscht: «Ich hatte mir den heutigen Tag anders vorgestellt. Mit zwei Nullfehlerrunden hätte ich weit nach vorne reiten können – stattdessen sind es nun 12 Fehlerpunkte geworden. Ich kann dazu nur sagen: Das nächste Mal machen wir es hoffentlich besser!»

Auch Equipenchef Michel Sorg hatte sich diese WM anders vorgestellt: «Leider haben wir diese Woche nicht erreicht, was wir uns vorgenommen hatten. Das ist natürlich für das ganze Team eine Enttäuschung. Aber es gab auch positive Punkte – das dürfen wir nicht vergessen. Unter dem Strich müssen wir jedoch sagen: Es waren nicht unsere Weltmeisterschaften.»

Martin Fuchs und Leone Jei hatten heute leider wenig Glück und kumulierten 12 Fehlerpunkte. | © Stefan Lafrentz Martin Fuchs und Leone Jei hatten heute leider wenig Glück und kumulierten 12 Fehlerpunkte. | © Stefan Lafrentz

Pius Schwizer und Vancouver de Lanlore zeigten im Einzelfinal der WM in Herning eine tolle Runde. | © Stefan Lafrentz Pius Schwizer und Vancouver de Lanlore zeigten im Einzelfinal der WM in Herning eine tolle Runde. | © Stefan Lafrentz

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