Schweizerischer Verband für Pferdesport SVPS

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WM Herning 2022 – Schweizer Springreiter verpassen Teammedaille und Olympiaquotenplatz

13 August 2022 00:31

In der Finalrunde der Teamwertung im Springreiten zeigten die Schweizer eine solide Leistung, dennoch reichte es nicht für das Podest und mit dem 8. Rang verpasste die Schweiz auch das frühzeitige Ticket für die Olympischen Spiele in Paris 2024. Team-Gold geht an Schweden vor den Niederlanden und Grossbritannien.

Das Finale der Teamwertung der Springreiter bei Flutlicht war einer der grossen Höhepunkte der Weltmeisterschaft in Herning. Als erster Schweizer Reiter ging Pius Schwizer mit Vancouver de Lanlore an den Start. Das Paar zeigte eine starke Runde bis kurz vor Schluss als beim zweiten Sprung der dreifachen Kombination eine Stange fiel. Nichtsdestotrotz bestätigte das Paar seine Formstärke und qualifizierte sich mit dem 25. Zwischenrang (11.38 Punkte) für den Einzelfinal vom Sonntag.

Dann war die Reihe an Edouard Schmitz, der heute seinen 23. Geburtstag feiert. Er zeigte mit seinem Quno zwar eine solide Runde, musste sich dennoch 8 Strafpunkte anschreiben lassen. Das bedeutete Rang 36 (16.52 Punkte) in der Einzelwertung.

Martin Fuchs und Leone Jei bewiesen unheimliche Nervenstärke und zeigten eine fantastische Nullfehlerrunde. Damit manövrierte sich das Paar auf den ausgezeichneten 4. Zwischenrang (4.36 Punkte) – eine hervorragende Ausgangsposition für den Einzelfinal vom Sonntag.

Schliesslich ritt Steve Guerdat im Sattel von Venard de Cerisy als letzter Reiter des Schweizer Teams ein. Dem Jurassier gelang leider keine optimale Runde und er konnte das Teamergebnis mit seinen 8 Strafpunkten nicht mehr verbessern. In der Einzelwertung kam er auf den 40. Rang (17.95 Punkte)

Ein enttäuschter Equipenchef Michel Sorg kommentierte die Resultate nach dem Teamfinal: «Unser Ziel war der Team-Quotenplatz für die Olympischen Spiele von Paris 2024 – das haben wir leider verpasst. Wir hatten diese Woche leider wenig Glück bisher. Aber wir schauen nach vorne: Martin startet aus einer hervorragenden Ausgangslage in den Einzelfinal, und auch Pius konnte sich qualifizieren. Es bleibt also spannend!»

Am Sonntag geht es ab 14 Uhr weiter mit der Einzelwertung. Startberechtig für den ersten Umgang sind die besten 25 Paare nach dem heutigen Tag gemäss den kumulierten Strafpunkten der ersten und der zweiten Wertungsprüfung. Die Strafpunkte aus den Vorrunden werden in den Einzelfinal mitgenommen. Aus Schweizer Sicht werden somit Martin Fuchs und Pius Schwizer antreten. Zum entscheidenden zweiten Umgang direkt im Anschluss treten danach noch die besten zwölf Paare an.

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