Schweizerischer Verband für Pferdesport SVPS

Schweizerischer Verband für Pferdesport SVPS

Menü
Pferd+
Dossier: Portraits

Bilanz nach einem Jahr: Verrückt nach Zahlen und Pferden

19 Februar 2016 14:25

Sie ist 38 Jahre jung, aufgestellt und zielstrebig. Nadia Czudek ist seit rund einem Jahr auf der Geschäftsstelle des Schweizerischen Verbands für Pferdesport SVPS verantwortlich für die Finanzen. Eine nicht immer ganz einfache Aufgabe, die sie aber mit Elan und Zuversicht angenommen hat – und jeden Tag aufs Neue mit Freude angeht.

Nadia Czudek verbringt jede freie Minute mit Contas II CH. Nadia Czudek verbringt jede freie Minute mit Contas II CH.

«Bulletin»: Was sind deine Hauptaufgaben als Verantwortliche Finanzen des SVPS? 
Nadia Czudek: Ich bin für die gesamte Buchhaltung und das Controlling verantwortlich. Controlling bedeutet, ich beobachte und analysiere zusammen mit den Verantwortlichen und der Geschäftsführerin Sandra Wiedmer, wie sich unsere Finanzen in der Vergangenheit sowie in der Gegenwart entwickeln, um allfällige notwendige Anpassungen möglichst zeitnah in Angriff nehmen zu können, und auch, um Prognosen für die kommenden Jahre zu machen. Ziel ist es, einen finanziell gesunden und gut aufgestellten Sportverband zu haben, der seinen Mitgliedern, Veranstaltern, den Ehrenamtlichen sowie den Reitern und Fahrern die bestmöglichen Dienstleistungen anbieten kann.

Du bist nun ein gutes Jahr auf der Geschäftsstelle. Was ziehst du nach diesem Jahr für eine Bilanz?
Ich liebe Zahlen und ich liebe Pferde! Meine Vorstellung, dass diese Stelle auf wundersame Weise meine beiden grossen Leidenschaften Finanzen und Pferdesport vereint, hat sich definitiv bewahrheitet. 

Was gefällt dir an deinem Job?
Mein Job ist sehr vielseitig und vielschichtig. Ich habe Einblick in sehr viele Bereiche. Und alles dreht sich in einem weiten Sinn ja immer ums Pferd und um den Pferdesport, was mir eben sehr gefällt und auch sehr am Herzen liegt.

Wie fühlst du dich in der Geschäftsstelle?
Ich fühle mich sehr wohl. Wir sind ein gutes Team, das auch in schwierigeren Zeiten zusammenhält. Wir sind ein Haufen Gleichgesinnter, der sich in den Pausen auch immer wieder gerne über «pferdische» Themen unterhält.

Was gefällt dir weniger an deiner Arbeit?
Mir ist bewusst, dass jede Medaille auch ihre Kehrseite hat . . . Dies ist auch im Pferdesport der Fall, was mich manchmal beschäftigt, auch wenn ich in aller Regel in der Finanzabteilung nicht direkt mit solchen Themen konfrontiert bin. Ich bin auf jeden Fall froh, dass sich der SVPS eingehend und ausdauernd mit Themen betreffend Tierschutz und Ethik im Pferdsport auseinandersetzt und dort auch versucht, national und international eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Das ist sicher nicht immer leicht, aber ich denke, es ist der richtige Weg – einer, der langfristig aufgeht.

Wo siehst du Herausforderungen?
Wie auch sonst im Leben kann auch ein Verband es nicht immer allen recht machen. Da sind natürlich auch Meinungsverschiedenheiten und manchmal auch heftigere Diskussionen nicht zu vermeiden. Den Pferden zuliebe sollten – meiner Meinung nach – trotzdem immer wieder alle versuchen, an einem Strick zu ziehen, um gesteckte Ziele erfolgreich zu verfolgen und zu erreichen. Es sollte immer um die Sache gehen, in unserem Fall um die Pferde und um fairen und ethisch vertretbaren Pferdesport.

Wo siehst du den Verband in zehn Jahren? 
Ich sehe den SVPS als einen vorbildlichen Sportverband, der innovativ und proaktiv als Dachverband des Pferdesports agiert, reagiert, Dienstleistungen anbietet und berät. Aus meiner Sicht ist der SVPS bereits auf gutem Wege, dies zu erreichen. 

Was machst du in deiner Freizeit?
(lacht) Reiten! Ich bin ein grosser Tierfreund und Familienmensch und verbringe sehr gerne Zeit mit Pferden, meiner Familie und Freunden. Ich habe zwar kein eigenes Pferd, reite jedoch bei einem Schweizer Warmblutzüchter seine Pferde mit und habe dort auch noch eine Reitbeteiligung auf einem jungen Warmblutwallach, der mir sehr viel Freude bereitet.

Was ist speziell an dir?
Hmm…, schwierig zu sagen. Sicher ist es recht speziell, dass ich erst vor zwölf Jahren, also mit 26, angefangen habe zu reiten. Und das war alles andere als einfach, hat aber dank viel Freude, Herzblut, Geduld und Ausdauer geklappt. Ich freue mich auch heute noch jedes Mal wie ein kleines Kind, wenn ich reiten gehe.

Nicole Basieux

Diese Webseite benutzt Cookies für Statistiken, zur Seitenoptimierung und für zielgerichtetes Marketing. Mit der weiteren Benutzung dieser Seite akzeptieren Sie den Einsatz von Cookies zu diesen Zwecken. Lesen Sie hier mehr.